Diese Woche haben drei Möbelmarken die Black Week gewonnen – ohne lautere Rabatte und ohne mehr Media-Budget.
Der Hebel lag woanders: in Timing, Formaten und einem besseren Verständnis für Familien, DIY-Fans und Member-Kunden.
Im 7-Tage-Panel (18.–24.11.) sehen wir: Während viele Brands auf generische Black-Week-Deals gesetzt haben, sind IKEA, KARE und Wohnen.de vor allem dann nach vorne gegangen, wenn sie drei Dinge kombiniert haben: klares Publikum, konkrete Alltagssituationen und ein Format, das sofort umsetzbar wirkt.
1) IKEA – Familie zuerst, nicht Rabatt zuerst
Statt „-30% auf alles“ hat IKEA das Familien-Mindset bespielt: VINTERFINT, STRÅLA und Freuvember Spielküchen liefen als kurze, einfache Pinterest/Instagram-Formate – Spielzimmer-Inspiration, Deko-Hacks, Geschenke für das erste Weihnachten. Zielgruppe: Eltern 25–40, die schnelle, schöne Lösungen suchen und preisbewusst bleiben wollen. Der Unterschied: IKEA verkauft nicht „Möbel im Sale“, sondern konkrete Szenen (Spielküche, Kinderstuhl, Familienmoment) mit klarer Lösung. Das senkt Entscheidungsstress und erhöht die Kaufbereitschaft – auch ohne maximalen Rabatt.