Aus unserem MarketWatch Fashion Panel: 3 Modemarken haben letzte Woche überdurchschnittliche Marktaufmerksamkeit gewonnen.

Während die meisten Marken früh mit Singles' Day-Rabatten starteten, gingen drei Player einen anderen Weg – und gewannen.

H&M machte aus Produktlaunches kulturelle Momente.
Die Glenn Martens und Perfect Moment Kollaborationen waren keine einfachen Launches; sie wurden wie limitierte Releases auf TikTok und Instagram angeteasert – mit Drop-Logik statt Standard-Kampagne.

Ergebnis: hohe Kaufabsicht bei trendaffinen Käufern, bevor der Promo-Lärm überhaupt begann.

Breuninger positionierte sich als Kurator, nicht Verkäufer.
Kurze TikTok-Formate mit Jil Sander Denim, burgunderfarbenen Lederstiefeln und Statement-Jacken wirkten wie Editorial – nicht wie klassische Werbung. Die Inhalte gaben Orientierung und Styling-Kontext.

Ihre Zielgruppe: Luxury-Käufer mit hohen Warenkorbwerten, die Guidance suchen – keine Rabatte.

Dr. Martens löste ein konkretes Alltagsproblem.
„Nass da draußen?“ – die 1460 Rain Boot-Kampagne kombinierte funktionale Claims mit limitierten Drops und einer neuen Store-Eröffnung in Soho. Die Botschaft: wetterfest, ikonisch, sofort tragbar.

Urbane Explorer reagierten auf Nutzen-Messaging, das tatsächlich zum Wetter passte.

Das Muster:

  • Launch-getriebenes Engagement schlägt rabatt-getriebene Dringlichkeit.
  • TikTok-first Content funktioniert, wenn er aufklärt und Entscheidungen erleichtert – nicht nur unterhält.
  • Wetterbasiertes Messaging konvertiert besser als grobes saisonales Raten.

Was ist Ihre Einschätzung?
Sehen Sie ähnliche Verschiebungen in Ihrer Kategorie – oder treiben Promotions noch den Großteil Ihres Q4-Volumens?


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